Luftmassenmesser

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Allgemeines: Es gibt momentan 2 Arten auf dem Markt.

    1.) Hitzdrahtluftmassenmesser

    2.) Heissfilmluftmassenmesser

 

Symbolbild

Der Hitzdrahtluftmassenmesser

AUFBAU

 

Funktion:

Der Luftmassenmesser besteht aus einem Aluminiumgehäuse mit dem Messkanal. Konzentrisch im Meßkanal ist ein Innenrohr mit einem Platin- Messdraht, dem Hitzdraht, angeordnet. Die Temperatur des Hitzdrahtes wird konstant und unabhängig von der Zusammensetzung der Luft und der durchgesetzten Luftmasse auf einer Temperatur von 100° C gehalten.

Die Regelung des Stromes, der für die Konstanthaltung der Hitzedrahttemperatur erforderlich ist, bewirken eine Brückenschaltung und ein Messwiderstand, dessen Spannung sich Direkt proportional der Größe der Ansaugluftmasse verändert.

Um den Hitzedraht sauber zu halten, wird er ca. 4s nach abstellen des Motors für 1s auf ca. 1000 ° C erhitzt.

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Der Heissfilmluftmassenmesser

Aufbau:

                                                        Basissensorelement

 

Funktion:

Wie beim Hitzdraht-Luftmassenmesser ist der Heizwiderstand aus Platin. Auch bildet er weiterhin einen Widerstand einer Brückenschaltung, zu der auch noch ein Temperaturwiderstand, ein Sensorwiderstand und ein einstellbarer Widerstand gehören. Nur das alle diese Widerstände als dünner Film auf einer Keramikschicht aufgebracht sind. Die Brückenschaltung wird so abgeglichen, dass die Temperaturdifferenz Heizwiderstand zu Temperaturwiderstand 160°C beträgt. Die angesaugte Luft kühlt den Heizwiderstand ab, den Temperaturwiderstand nicht. Der zugeführte Heizstrom ist das Maß für die durchströmende Luftmasse. 
Inzwischen ist die Elektronik so weit entwickelt, dass sie pulsierende Luftströme nicht mehrfach berechnet.


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