Mechaniker.heim.at

Startseite     Verschiedenes     KFZ Elektrik    Meisterprüfung    Links    Impressum    Fotos     E-Mail    Gästebuch

 

 

KFZ – ELEKTRIK

1.     Grundlagen:

 

Das Ohmsche Gesetz

 

U = R x I

R = U : I

I = U : R

 

U = Spannung in Volt (V);  I = Stromstärke in Ampere (A);

R = Widerstand in Ohm(W).

 

Einheiten:

I = 1 Ampere = 1000 mA

1 Ampere ist jene Stromstärke, die aus einer Silbernitratlösung 1,118 mg Silber ausscheidet.

 

R = 1 Ohm = 1000 mW = 0,001 kW = 0,000.001 MW.

1 Ohm ist jener Widerstand, den eine Quecksilbersäule von 106.3 cm Länge und einen Querschnitt von 1 mm² hat.

 

U = 1 Volt = 1000 mV = 0,001 kV

Ein Volt ist jene Spannung, die einen Ampere durch einen Wiederstand von einem Ohm zu treiben vermag.

 

 

Elektrischer Strom (A): Elektronen pro Sekunde

Elektrischer Druck (V) Druckunterschied der Elektronen an der Spannungsquelle.

Elektrischer Wiederstand: Reibung der Elektronen.

 

2.     Leiterwerkstoffe:

 

Leiter: sehr viele freie Elektronen.

Halbleiter: Wenige freie Elektronen

Nichtleiter: fast keine freien Elektronen ( Isolator)

 

Es gibt KEINE absoluten Nichtleiter.

 

Der spezifische Widerstand ist der Widerstand eines Drahtes von 1 Meter länge und einem Querschnitt von 1mm² bei 20 °C.

 

3.     Temperaturkoeffizient:

 

1.     PTC = Positiver Temperaturkoeffizient.

2.     NTC = Negativer Temperaturkoeffizient

 

Beim PTC steigt mit der Temperatur der Widerstand.

Beim NTC fällt mit der Temperatur der Widerstand.

 

Typischer PTC ist z.B. eine Glühkerze

Typischer NTC ist z.B. ein Temperaturfühler.

 

4.     Elektrische Leistung:

 

Die elektrische Leistung ist das Produkt von Spannung (V) und (mal) Strom (A)

 

Formel: P = U.I; U = P:I; I = P:U;

 

P= Leistung in Watt

U = Spannung in Volt

I = Strom in Ampere

Beispiel: 10 V . 10 A = 100 Watt

          100 V . 1 A = 100 Watt

          1 V . 100A = 100 Watt

1 PS = 736 Watt

1 KW = 1,36 PS

 

5.     Wirkungsgrad:

 

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von zugeführter Energie und abgegebener Energie.

 

6.     Galvanische Elemente:

 

Primäre Galvanische Elemente (Batterie nicht aufladbar)

Sekundäre galvanische Elemente ( Batterie wiederaufladbar).

Die Batterie

 

 

1.     Entladung: Vom Elektrolyt (H2 SO4) spaltet sich das SO4 ab und verbindet sich mit den Bleiplatten der Batterie. Es bleibt H2O (Wasser) über. Die Platten werden zu PbSO4 (Bleisulfat).

2.     Ladung: Das SO4 löst sich von den Platten und verbindet sich mit dem Elektrolyt wieder zu H2SO4 (schwefelsäure).

3.     Platten in der Batterie:

Geladen:          Minusplatte = Blei (Pb)

                        Plusplatte = Bleisulfat (PbO2)

                        Elektrolyt = Schwefelsäure (H2SO4)

Entladen:         Minusplatte = Bleisulfat (PbSO4)

                  Plusplatte = Bleisulfat (PbSO4)

                  Elektrolyt = H2O

Material der Platten: die Positiven Platten haben ein Bleigitter gefüllt mit Bleioxyd.

Die negative Platte besteht aus Bleigitter gefüllt mit schwammigen Blei.

 

4.     Kurzschlussschutz zwischen den + und – Platten nennt man Seperatoren.

= poröses Kunststoffblatt.

 

5.     Kapazität:  in Amperestunden (Ah) = Entladestrom x Entladezeit.

Die Kapazitätsangabe gilt für eine Entladezeit von 20 Stunden.

 

6.     Angaben ( Beschriftung einer Batterie)

z.B. 12V 84Ah 280A

12V = Nennspannung

84Ah = Nennkapazität

280A = Kälteprüfstrom

 

7.     Wartungsfrei  Eine Batterie ist lt. Gesetz Wartungsfrei wenn sie bei längerer Ladung max 3% Wasser verliert.

Bei Normalbetrieb 0% Wasserverlust.

Früher wurden diese Bleigitter aus einer Antimon-Bleilegierung hergestellt. Durch das Antimon gasten die Batterien sehr.

         Jetzt nimmt man Kalzium, die Batterien gasen nicht mehr.( Wartungsfrei)

    

8.     Batteriepol: Messing mit Bleiüberzug.

9.     Säuredichte

 

Geladen: 1,28; Spannung pro Zelle 2,1 V; Plattenfarbe + braun, - grau;

Ungeladen: 1,18; Spannung pro Zelle 1,8 V; Plattenfarbe +und- grau;